Wie vermeide ich Stress beim Lernen?

Ganz ohne Stress geht es im Leben kaum und gerade wenn eine Arbeit bzw. Klausur nach der nächsten geschrieben wird, lässt es sich nicht vermeiden, dass es hier und da auch stressig wird. Ein wenig Stress ist auch gar nicht so schlecht, denn er hilft uns dabei, mehr Leistung zu bringen. Aber zu viel davon ist erwiesenermaßen schädlich und immer mehr Studien belegen, dass auch schon viele Schüler unter Burnout Erscheinungen leiden.

Was kannst Du also tun, um beim Lernen und vor Prüfungen nicht in die Stressfalle zu geraten?

1. Fange frühzeitig an. Erstelle Dir eine Übersicht, wann welche Arbeit ansteht und plane Deine Lernzeiten entsprechend. Am Tag vor einer Prüfung nichts Neues mehr lernen, denn wenn Du dann etwas nicht verstehst, kommt schnell Panik auf.

2. Plane genügend Pausen ein. Geh zwischendurch spazieren und schlafe genug. Das Gehirn kann nur begrenzt neue Informationen aufnehmen und braucht Ruhezeiten, damit das Gelernte ins Langzeitgedächtnis übergehen kann. Ein Aufenthalt im Wald senkt nachweislich den Stresslevel.

3. Halte Dich von Panikmachern fern. Stress ist ansteckend ... wenn Du merkst, dass in der Klassengruppe alle in Panik verfallen, stelle sie einfach auf stumm.

4. Entlarve Deine Stress-Gedanken. „Ich bin einfach zu dumm ... wenn ich die Klausur nicht bestehe, ist ALLES vorbei ...“ Ist das wirklich so? Bist Du nicht schon sehr weit gekommen? Wird Dein Leben wirklich verpfuscht sein, wenn Du die Klausur nicht bestehst? Gibt es da nicht unzählige Möglichkeiten für einen Plan B?

5. Lerne Entspannungs-Techniken. Ob Progressive Muskelentspannung, Body-Scan, Yoga oder Qi Gong ... es gibt viele wissenschaftlich untersuchte Verfahren, die nachweislich den Stress senken. Vielleicht machst Du mal einen Schnupperkurs mit ... nichts davon ist so esoterisch, wie es vielleicht auf Anhieb klingt und es kann sogar richtig Spaß machen.