Wie fange ich lästige Aufgaben an?

5 Tipps für lästige oder schwierige Aufgaben
Wie fange ich lästige Aufgaben an?

 

 

Wer kennt das nicht?! Egal ob Hausaufgaben, Aufräumen, Steuererklärung … wir alle haben Aufgaben, bei denen uns schwerfällt anzufangen und bei denen wir ins Aufschieben geraten.

Wie können wir es dann schaffen, die Aufgabe nicht ewig weiter vor uns herzuschieben?

 

Hier 5 Ideen basierend auf der 5-Minuten-Methode:

1.) Erst einmal nur 5 Minuten nehmen: Am besten den Timer am Handy einstellen und dann nicht mehr anfassen. Gerade, wenn wir auf irgendetwas keine Lust haben oder überfordert sind, ist es keine gute Idee, am Smartphone nach Lösungen zu suchen. Zu schnell werden wir abgelenkt und sind dann wieder ganz woanders.

2.) Mit dem ersten kleinen Schritt anfangen: Bei einem Referat könnte es sein, das Thema groß auf ein Blatt zu schreiben und schon einmal in Stichpunkten zu notieren, was Du weißt. Bei Hausaufgaben ist ein guter Anfang, die Aufgabenstellung abzuschreiben. Beim Aufräumen vielleicht einen Mülleimer zu nehmen und zu schauen, was an Müll herumfliegt. Oder Du nutzt die 5 Minuten, um überhaupt erst einmal in Form einer ToDo-Liste aufzuschreiben, was zu erledigen ist.

3.) Nicht ans große Ziel denken: „Ja, aber ich weiß doch nicht wie die Aufgabe geht“ oder „Neben dem Müll liegt aber noch so viel anderer Kram im Zimmer rum“ oder „Das Referat muss aber eine ganze Stunde füllen“ … nichts davon ist in den nächsten 5 Minuten relevant. Es geht nicht darum, die Aufgabe in der kurzen Zeit schon zu erledigen, sondern darum anzufangen!

4.) Nicht zu viele Materialien benutzen: Wenn Du ein Referat halten musst, dann lies erst einmal nur einen Text dazu. Wenn Du eine Matheaufgabe lösen musst, dann schau Dir eine Beispielaufgabe an … nichts lähmt mehr, als sich ein Tutorial nach dem anderen anzuschauen, dabei aber nicht vorwärts zu kommen.

5.) Wenn der Timer piepst aufhören und bewusst entscheiden, ob Du weitermachen möchtest. Oft ist es so, dass 5 Minuten reichen, um die Anfangshürde zu nehmen und Du danach quasi von selbst weitermachst. Aber wenn nicht, dann ist das auch okay … dann hast Du Dich zumindest schon einmal mit der Aufgabe befasst und vielleicht sogar schon ein bisschen davon erledigt.

Bei geistiger Arbeit ist es oft so, dass das Gehirn im Anschluss weiterarbeitet und wenn Du Dich dann wieder an die Aufgabe setzt, schon mehr Ideen da sind. So war es zumindest gerade bei mir, als ich mir vorgenommen habe, wieder einmal einen Tipp zu posten, aber eher unmotiviert war ;-)