Ein Zitat von Henry Ford

Komt noch

Ich bin kein unbedingter Freund des „Du musst nur fest daran glauben und dann klappt ALLES“. Meistens gehört eben doch ein bisschen Talent oder zumindest Arbeit dazu und manchmal haben wir vielleicht auch einfach nur Pech. Ein „Du hast halt nicht fest genug dran geglaubt!“ ist dann wirklich kein besonders hilfreicher Trost.

Den zweiten Teil des obigen Zitats finde ich aber umso richtiger. Wie oft stehen wir uns selbst im Weg, weil wir überzeugt sind, etwas NICHT zu können?! Sehr oft höre ich von eigentlich normal talentierten Schülern: „Ich bin ein hoffnungsloser Fall!“, „Für Mathe bin ich einfach zu doof!“ oder das (nicht ganz so selbstquälerische) „Mathe kann man ja gar nicht verstehen!“

Wenn wir mit dieser Einstellung versuchen, uns z.B. auf eine Klassenarbeit vorzubereiten, schaltet das Gehirn automatisch auf Blockademodus, denn wir verlangen von ihm etwas, was es nach unserer eigenen Einschätzung ja gar nicht kann. Meist klappt es mit der Arbeit dann wirklich nicht so gut und das negative Gedankenmuster verfestigt sich.

Der Ausweg? Dranbleiben und die Aufmerksamkeit bewusst auf kleine Erfolge richten, vielleicht mit Unterstützung eines Lernpartners oder eines Nachhilfelehrers. Überlege mal, was du in dem jeweiligen Fach schon alles gelernt und verstanden hast. Irgendwie bist du ja dorthin gekommen, wo du gerade bist. Wäre das möglich, wenn du gar nichts kannst?